Archiv für November 2011

sommer, sonne, phantasien…

sommer

…mit google durch die straßen ziehn. fuck winter!

Zur Frage eines utopischen Bewusstseins

Da wird man also, wie wenn man in ein Polizeirevier einen Stein wirft und dann zur Tür heraus ein Schutzmann kommt, sofort der Reaktion begegnen: Ja, wenn der Tod abgeschafft würde, wenn die Menschen nicht mehr sterben würden, das wäre das Allerschlimmste, das Allerentsetzlichste. Ich würde sagen, genau diese Reaktionsform ist das, was eigentlich dem utopischen Bewusstsein am allermeisten entgegensteht. Das, was noch über die Identifikation mit den gesellschaftlichen Verhältnissen hinausgeht, worin sich die verlängern, ist die Identifikation mit dem Tod. Utopisches Bewusstsein meint ein Bewusstsein, für das also die Möglichkeit, dass die Menschen nicht mehr sterben müssen, nicht etwas Schreckliches hat, sondern im Gegenteil das ist, was man eigentlich will.

Theodor W. Adorno im Gespräch mit Ernst Bloch, 1964;

Etwas fehlt…Über die Widersprüche der utopischen Sehnsucht; in Ernst Bloch, Ergänzungsband zur Gesamtausgabe Tendenz-Latenz-Utopie, Frankfurt 1978, S. 358

den kampf von der straße in die häuser tragen…

es

wo ich war soll es werden. zunächst.